B Jugend Djk Oberasbach - 16.04.2009

 

16.04.2009 TSV Burgfarrnbach - DJK Oberasbach 3:0

Wir können nun wohl getrost behaupten, dass Burgfarrnbach für uns diese Saison in der Tat sowas wie ein Angstgegner ist. Auch wenn wir mit dem wirklich allerletzten Aufgebot angetreten sind, so können wir dies nicht als Ausrede heranführen, denn es standen noch genügend Stammspieler auf dem Feld und in so einem Spiel können sich gerade Wackelkandidaten für mehr empfehlen.
Wiederum taten wir uns spielerisch gegen einen eher biederen Gegner schwer und konnten zunächst keine Akzente setzen. Wenn es vor unserem Tor brenzlig wurde, waren wir in der Regel immer selbst daran beteiligt. Durch einen Sonntagsschuss gingen die Gastgeber dann sogar in Führung. In der Offensive fehlte uns im ersten Durchgang die Durchschlagskraft und wenn wir in 16-er Nähe waren, rannten wir uns oftmals in der kompakten Gastgeberabwehr fest oder leisteten uns leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Die grosse Chance zum Ausgleich bekamen wir dann dennoch, als Andre im 16-er gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter von Fabio parierte aber der Keeper.
Nach der Pause erhöhten wir den Druck und waren auch wesentlich präsenter in den Zweikämpfen. Wir erspielten und erkämpften uns reihenweise hochkarätige Einschussmöglichkeiten, aber im Abschluss fehlte uns die notwendige Konzentration, das entscheidende Quäntchen Glück oder die vielbeinige Abwehr der Burgfarrnbacher und deren Keeper verhinderten mit Geschick. Das 3:0 hört sich zunächst böse an, aber wenn man das Spiel betrachtet, stellt das Resultat den Verlauf auf den Kopf. Die Tore 2 und 3 fielen 4 Minuten vor Schluss und in der Nachspielzeit, als wir bereits die Abwehr aufglöst hatten um alles nach vorne zu werfen. Auch wenn durch die Öffnung der Abwehr das Ergebnis sehr unangenehm ausgefallen ist, mussten wir diesen Schritt riskieren. Aufgrund der Leistung in der 2ten Hälfte können wir uns nichts vorwerfen. Alles gegeben, aber am Ende mit leeren Händen. So ist Fußball. Was mich nur etwas stutzig macht, ist dass die eher hausbackenen Stürmer der Gastgeber in der Nachspielzeit mit ihren beiden Kontermöglichkeiten den Sack zumachen konnten und wir in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen oftmals kläglich scheiterten -> Diespeck.
Aber gerade aus einer Niederlage können wir Erkenntnisse gewinnen. So haben wir gesehen wie wichtig der Steve für uns im Abwehrzentrum ist, der häufig als letzter Mann brenzlige Situationen durch starke 1:1-Tacklings bereinigt. Und der Marcel - als einer der Wackelkandidaten - hat seine Chance genutzt und durch ein beherztes Spiel gerade in Hälfte 2 das gezeigt was wir von ihm erwarten und was er kann. 
Am kommenden Sonntag haben wir bereits die Möglichkeit beim TSV Südwest zu beweisen, dass wir das Toreschiessen nicht verlernt haben. Nur unterschätzen dürfen wir den Gegner nicht, denn wir erinnern uns nur zu gut, dass wir uns im Hinspiel verdammt schwer getan haben.

Der Coach

 

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